Weißer Welpe sitzt vor einem Weihnachtsbaum mit Geschenken

Weihnachten mit Welpen: So wird das Fest entspannt und sicher

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Draußen wird es früher dunkel, in den Fenstern funkeln die ersten Lichterketten und irgendwo in dir wächst die Vorfreude und gleichzeitig vielleicht ein leises Ziehen im Bauch: Wie soll das eigentlich werden, mit einem Welpen, der alles anknabbert, in alles hineinschnüffelt und noch gar nicht weiß, was ein Weihnachtsbaum ist?

Wenn du dir gerade solche Gedanken machst, bist du hier genau richtig. Weihnachten mit Welpen ist etwas ganz Besonderes. Es kann ein warmes, gemütliches Fest werden, mit einem kleinen Wesen, das neben dir auf der Decke döst, während draußen die Welt stiller wird. Es kann aber auch ziemlich turbulent werden, wenn Baum, Besuch, Geschenkpapier und Leckereien auf einen neugierigen Welpen treffen.

Die gute Nachricht: Mit ein bisschen Vorbereitung und einem ruhigen Plan musst du dich nicht zwischen „schönem Fest“ und „sicherem Welpen“ entscheiden. Beides geht zusammen. In diesem Artikel nehme ich dich Schritt für Schritt mit: vom Weihnachtsbaum über Deko und gefährliche Lebensmittel bis zum Besuch und zu der Frage, wie du erkennst, wann dein Welpe einfach zu viel hat.

Weihnachten mit Welpen - Entspannter Welpe liegt vor einem Weihnachtsbaum auf einer weichen Decke

Warum Weihnachten für Welpen so aufregend ist

Stell dir vor, du bist wenige Wochen oder Monate alt und lernst die Welt noch kennen. Plötzlich steht ein riesiger Baum im Wohnzimmer, der nach Wald riecht. Es blinkt, es glitzert, es raschelt und Menschen, die du kaum kennst, kommen zu Besuch und bringen neue Gerüche mit. Für uns ist das Weihnachten. Für einen Welpen ist es eine Mischung aus Zauberwald und Reizüberflutung.

Welpen erkunden mit dem Maul. Das ist kein Ungehorsam, sondern pures Entwicklungsverhalten und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf das, was in der Weihnachtszeit plötzlich in Reichweite steht.

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Dezember mit einem Welpen. Ich hatte alles „irgendwie“ vorbereitet und stand trotzdem am zweiten Adventswochenende da, mit einem Stück Lametta im Maul meines kleinen Entdeckers und klopfendem Herzen. Passiert ist zum Glück nichts, aber seitdem plane ich Weihnachten mit einem Welpen anders: ruhiger, vorausschauender und mit viel mehr Gelassenheit.

Weihnachtsbaum und Dekoration: So sicherst du alles

Der Weihnachtsbaum ist das Herzstück des Festes und gleichzeitig der Ort, der für einen Welpen am verlockendsten ist. Mit ein paar einfachen Entscheidungen wird er aber zum entspannten Teil von Weihnachten mit Welpen.

Den Baum klug platzieren

Stelle den Baum möglichst dort auf, wo du ihn gut im Blick hast und wo er nicht in einer Durchgangszone steht. Ein stabiler Ständer ist wichtig, denn ein Welpe, der neugierig am Stamm schnuppert, sollte nichts zum Wackeln bringen. Wenn du kannst, befestige den Baum zusätzlich an der Wand oder an der Decke.

Ein Welpengitter-Schutzgitter* hat sich hier bei vielen Familien bewährt. Du kannst damit einen kleinen Bereich um den Baum absperren. Das ist kein Gefängnis, sondern ein Sicherheitsrahmen, der dir beim Ausruhen Ruhe gibt. Falls du noch kein Welpengitter hast: Ein stabiles, flexibles Gitter kann in der Weihnachtszeit sehr hilfreich sein, weil du damit den Baum, die Geschenke oder auch die Küche absperren kannst, ohne deinen Welpen aus dem Familienleben auszuschließen.

🐾Praktisches Hilfsmittel für die Weihnachtszeit:

Ein Welpen-Schutzgitter* hat sich hier bei vielen Familien bewährt. Du kannst damit einen kleinen Bereich um den Baum absperren. Das ist kein Gefängnis, sondern ein Sicherheitsrahmen, der dir beim Ausruhen Ruhe gibt. Falls du noch kein Welpengitter hast: Ein stabiles, flexibles Gitter kann in der Weihnachtszeit sehr hilfreich sein, weil du damit den Baum, die Geschenke oder auch die Küche absperren kannst, ohne deinen Welpen aus dem Familienleben auszuschließen.

Du kannst deinen Welpen auch in einen separaten Auslauf setzen, was für ihn eine schöne Rückzugsmöglichkeit ist (siehe Beispiel hier*).

Dekoration: was an den Baum darf und was nicht

Nicht jede Deko ist für einen Welpen gleich geeignet. Diese Faustregeln helfen:

  • Untere Zweige frei lassen. Hänge in Welpenhöhe keine Kugeln, Süßigkeiten oder Figuren auf. Alles, was tief hängt, wird erforscht.
  • Bruchsichere Kugeln. Glaskugeln zersplittern und Scherben sind für Pfoten und Mäuler gefährlich. Wähle lieber Holz, Filz, Stoff oder bruchsicheren Kunststoff.
  • Auf Lametta und Engelshaar verzichten. Lange, dünne Fäden werden gern verschluckt und sind ein Risiko für den Verdauungstrakt.
  • Lichterketten im Blick behalten. Kabel sollten möglichst unerreichbar liegen. Kabelkanäle oder Abdeckungen helfen. Prüfe regelmäßig, ob nichts angeknabbert wurde.
  • Keine Essbares am Baum. Schokoladenfiguren, Lebkuchen und Zuckerstangen haben dort nichts verloren.
  • Baumständer-Wasser abdecken. Das Wasser im Ständer kann Harz, Pflanzenreste oder Zusätze enthalten. Decke den Ständer ab, damit dein Welpe nicht davon trinkt.
  • Nadeln aufsammeln. Besonders spitze Nadeln können im Maul oder im Magen-Darm-Trakt Probleme machen, wenn dein Welpe sie in größeren Mengen aufnimmt. Staubsaugen gehört in dieser Zeit fast zum Alltag.

Der Baum als Trainingsgelegenheit

Du kannst den Baum auch ruhig in dein Training einbauen. Setz dich mit deinem Welpen in angemessenem Abstand hin, lobe ruhiges Beobachten und belohne ihn, wenn er sich vom Baum abwendet. Das Ziel ist nicht, dass der Baum „verboten“ ist, sondern dass er langweilig wird.

Weihnachten mit einem Welpen ist wunderschön, bringt durch den ganzen Trubel aber auch jede Menge extra Trubel in den Alltag. Damit du in dieser aufregenden Zeit nicht den Überblick verlierst und genau weißt, wie du deinen kleinen Vierbeiner ohne Stress durch die ersten Wochen manövrierst, hilft dir unsere kostenlose Welpenstart-Checkliste. Sie schenkt dir den perfekten Fahrplan für die ersten Tage und Wochen – das sicherste Fundament für ein rundum harmonisches Weihnachtsfest!

Schokolade und gefährliche Lebensmittel

Wer Weihnachten sagt, denkt meist auch an Plätzchen, Schokolade, Braten und gefüllte Teller. Für Menschen sind das Highlights. Für Hunde können viele dieser Dinge ein ernsthaftes Risiko darstellen. Wichtig: Ich möchte dir keine Angst machen, sondern dir zeigen, worauf du achten solltest, damit Weihnachten mit Welpen sicher bleibt.

Schokolade: ein echter Klassiker unter den Weihnachtsgefahren

Schokolade enthält Theobromin, einen Stoff, den Hunde deutlich schlechter abbauen als Menschen. Je dunkler und kakaoreicher die Schokolade, desto problematischer kann sie sein und weil Welpen klein sind, kann schon eine kleine Menge ein Thema sein.

Was du praktisch tun kannst:

  • Schokoladen- und Plätzchenteller immer außerhalb der Reichweite platzieren, nicht nur „weit hinten auf dem Tisch“.
  • Schokoladenfiguren niemals am Baum oder unter dem Baum lassen.
  • Geschenke mit Süßigkeiten nicht ebenerdig ablegen.
  • Besuch bitten, Schokolade nicht in Taschen auf dem Boden abzustellen. Genau da wird sie gern entdeckt.

Wenn dein Welpe trotzdem etwas Schokolade erwischt hat, ruf bitte zeitnah deine Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst an. Beschreibe, was und wie viel er gefressen hat und wie schwer dein Welpe ist. Warte nicht ab, ob „schon nichts passieren wird“. Eine Einschätzung gibt dir nur das tierärztliche Team, denn jeder Fall ist individuell.

Welpe mit Kauspielzeug in der Weihnachtszeit, Plätzchenteller sicher außer Reichweite

Weitere Lebensmittel, die du kennen solltest

Neben Schokolade gibt es weitere Dinge, die an Weihnachten oft auf Tischen und in Küchen stehen:

  • Rosinen und Weintrauben (stecken in Stollen, Plätzchen, Müsli): Sie können für Hunde problematisch sein.
  • Xylit (Birkenzucker), enthalten in manchem zuckerfreien Gebäck, Kaugummi und Süßwaren. Er ist für Hunde eine wirkliche Gefahr!!
  • Zwiebeln, Knoblauch und Lauch in Soßen, Füllungen und Resten.
  • Macadamianüsse und andere Nüsse in Gebäck und Naschereien.
  • Alkohol, auch in Gebäck, Soßen, Punsch oder Glühwein. Gläser nie unbeaufsichtigt auf dem Boden stehen lassen.
  • Fettige Reste, gebratene Haut, Soßen und stark gewürzte Speisen können Magen und Darm belasten.
  • Geflügel- oder Rippenknochen: Gekochte Knochen können splittern und Verletzungen verursachen.
  • Teig mit Hefe kann im Magen weiter aufgehen und Probleme verursachen.

Der ruhige Weg: ein eigener Leckerli-Plan

Dein Welpe muss an Weihnachten nicht leer ausgehen. Plane vorher, was er bekommen darf: ein Kauartikel, ein gefülltes Spielzeug, ein paar seiner gewohnten Leckerlis. Gib deinem Gast ein kleines Döschen mit seinen Welpenleckerlis. Dann kann auch Oma etwas geben, ohne dass es zu Problemen kommt.

Und noch etwas: Auch bei vermeintlich „harmlosen“ Resten solltest du vorsichtig sein. Ein plötzlicher Futterwechsel, viel Fettiges oder große Mengen können den Magen-Darm-Trakt eines jungen Hundes belasten. Sind Erbrechen, Durchfall, Apathie oder ungewöhnliches Verhalten zu beobachten oder macht dir etwas Sorge, sprich bitte mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.

Weitere weihnachtliche Gefahren

Neben Baum und Essen gibt es ein paar weitere Punkte, die in der Weihnachtszeit gern übersehen werden. Ein kurzer Rundgang durch deine Wohnung aus „Welpenperspektive“ hilft: Geh auf Augenhöhe in die Hocke und schau dich um. Was glitzert, hängt, wackelt oder duftet?

Pflanzen und Gestecke

Viele klassische Weihnachtspflanzen können für Hunde unangenehm oder giftig sein, zum Beispiel Weihnachtsstern, Mistel, Stechpalme oder Amaryllis. Wenn du solche Pflanzen hast, stelle sie unerreichbar oder verzichte in diesem Jahr darauf. Tannenzweige und Adventskränze solltest du ebenfalls nicht in Reichweite lassen.

Kerzen, Wunderkerzen und Duftlichter

Offenes Feuer und ein neugieriger Welpe passen nicht zusammen. Setze auf LED-Kerzen oder platziere echte Kerzen weit oben und nie unbeaufsichtigt. Das gilt auch für Duftöle und Räuchermischungen: Intensive Düfte können Hundenasen reizen.

Geschenkpapier, Schleifen und Verpackungen

Geschenkpapier raschelt, Schleifen flattern, Kartons laden zum Verstecken ein. Für einen Welpen ist das ein riesiger Spielplatz. Das Problem: Papier, Bänder und Klebestreifen können verschluckt werden.

Welpe spielt mit Christbaumschmuck

So bleibst du entspannt:

  • Geschenke erst kurz vor dem Auspacken unter den Baum legen.
  • Beim Auspacken Papier sofort in einen geschlossenen Müllsack oder Behälter geben.
  • Bänder, Schleifen und Klebereste direkt aufsammeln.
  • Kleinteile (Batterien, Spielzeugteile, Magnete) niemals im Welpenbereich liegen lassen. Besonders Knopfzellen und Magnete können gefährlich werden.

Wenn dein Welpe etwas Ungewöhnliches verschluckt hat, ruf umgehend deine Tierarztpraxis oder den Notdienst an.

Der tierärztliche Notdienst: einmal vorbereitet, dann gelassen

Feiertage bedeuten oft geschlossene Praxen. Notiere dir deshalb vor dem Fest die Nummer des tierärztlichen Notdienstes in deiner Nähe und hänge sie sichtbar auf, zum Beispiel am Kühlschrank. Das ist kein Zeichen von Sorge, sondern von Fürsorge. Es schenkt dir selbst Ruhe, weil du weißt: Wenn etwas ist, weiß ich, wohin.

Besuch und Trubel: Wie Weihnachten mit Welpen auch mit Gästen gelingt

Weihnachten bedeutet für viele Familienbesuch. Und genau da kann es für Welpen schnell laut, hektisch und anstrengend werden. Gleichzeitig ist ein freundlich gestalteter Besuch auch eine gute Lernchance, wenn du ihn behutsam lenkst.

Ein Platz, an dem dein Welpe zur Ruhe kommen darf

Vor dem Besuch: Gäste einweihen

Ein kurzer Austausch im Voraus wirkt Wunder. Du kannst zum Beispiel schreiben oder sagen:

  • „Unser Welpe ist noch ganz neu. Bitte begrüßt ihn ruhig und ohne große Aufregung.“
  • „Bitte nicht hochnehmen oder mit lauten Stimmen locken.“
  • „Er bekommt nur seine eigenen Leckerlis, keine Reste vom Tisch.“
  • „Wenn er sich zurückzieht, lassen wir ihn bitte in Ruhe.“

Die meisten Gäste sind dankbar für klare, freundliche Hinweise. Gerade Kinder profitieren davon, wenn du ihnen erklärst, wie man mit einem Welpen respektvoll umgeht.

Die Begrüßung: ruhig statt stürmisch

Der Rückzugsort: sein sicherer Hafen

Für Weihnachten mit Welpen ist ein Rückzugsort Gold wert. Das kann ein Körbchen, eine Box, ein Rückzugsbett oder eine ruhige Ecke in einem anderen Raum sein, mit Welpengitter oder geschlossener Tür. Wichtig ist:

  • Der Platz steht vor dem Besuch, nicht erst, wenn es hektisch wird.
  • Dein Welpe kennt ihn bereits und verbindet ihn mit Ruhe und Wohlgefühl.
  • Er liegt nicht mitten im Gewusel, sondern etwas abseits.
  • Gäste und Kinder wissen: Wenn der Welpe dort liegt, wird er nicht gestört.

Wenn der Besuch bleibt: Pausen einplanen

Auch wenn alle fröhlich sind: Ein Welpe braucht über den Tag verteilt sehr viel Schlaf, je nach Alter oft deutlich mehr als 18 Stunden. Plane deshalb bewusst Pausen ein. Nimm ihn nach einer Weile in seinen Rückzugsbereich, biete ein Kauspielzeug an und lass ihn runterkommen. Das ist keine Strafe, sondern ein Geschenk.

Welpe ruht im Rückzugsbett während Besuch an Weihnachten – Ruhezeiten für Welpen

Ruhezeiten und Überforderung: Wenn dein Welpe zu viel hat

Das vielleicht Wichtigste an Weihnachten mit Welpen ist nicht der Baum und nicht das Essen. Es ist die Frage: Wie geht es meinem Welpen eigentlich gerade? Gerade an Feiertagen, wenn so viel los ist, übersehen wir die kleinen Signale leicht.

Bei einem meiner Welpen habe ich es erst nach einem langen Weihnachtsnachmittag gemerkt: Er war plötzlich unglaublich wild, hat in alles gezwickt und ließ sich kaum beruhigen. Ich dachte zuerst, er sei einfach „übermütig“. Dabei war er schlicht übermüdet. Seitdem achte ich viel früher auf Pausen und es hat uns beiden gutgetan.

Woran du Überforderung erkennst

Welpen zeigen, dass ihnen etwas zu viel wird, oft sehr deutlich, wenn man weiß, worauf man achten muss:

  • Sie werden hektisch, überdreht oder beißen und zwicken mehr als sonst.
  • Sie hecheln, obwohl es nicht warm ist oder lecken sich immer wieder über die Schnauze.
  • Sie gähnen, wenden sich ab oder versuchen, sich zu verstecken.
  • Sie wirken unruhig, laufen auf und ab oder können nicht zur Ruhe kommen.
  • Sie zeigen ungewohntes Verhalten, etwa Zittern, Meiden oder ungewöhnliche Anhänglichkeit.

Wichtig: Diese Signale können auch andere Ursachen haben, etwa Schmerzen, Krankheit oder Hunger. Wenn dir etwas ungewöhnlich vorkommt, länger anhält oder sich verschlimmert, sprich bitte mit deiner Tierarztpraxis.

Was dann hilft

Wenn du merkst, dass es zu viel wird, hilft meist eine einfache Reihenfolge:

  1. Reize reduzieren. Gehe mit deinem Welpen in einen ruhigen Raum.
  2. Ruhe anbieten. Ein Kauspielzeug oder eine Schnüffelmatte kann beruhigend wirken.
  3. Nichts erzwingen. Kein Training, kein Spiel, keine Begrüßungsrunde mehr.
  4. Schlaf ermöglichen. Dunkler, ruhiger Platz, vielleicht eine leise Geräuschkulisse.
  5. Selbst ruhig bleiben. Dein Welpe orientiert sich an dir. Eine ruhige Stimme und ruhige Bewegungen übertragen sich.

Ein gefülltes Beschäftigungsspielzeug ist an Feiertagen oft Gold wert: Es lenkt auf positive Weise ab, hilft beim Runterkommen und bringt Ruhe in turbulente Momente.

Tagesrhythmus bewahren

Wenn der Welpe allein bleiben muss

Wenn es dir wichtig ist, dein Wissen rund um Erziehung und Alltag noch zu vertiefen, kann ein strukturierter Kurs eine gute Ergänzung sein.

Wenn du dir wünschst, dass nicht nur Weihnachten, sondern auch die kommenden Wochen und Monate entspannter werden, empfehle ich dir von Herzen die Welpen-Akademie von Doguniversity. Diese begleitet dich mit klaren Anleitungen durch die wichtigsten Themen, in deinem Tempo und von zu Hause aus.

Sie bietet dir den absoluten roten Faden für dein gesamtes erste Jahr, mit dem du jede Phase eures gemeinsamen Abenteuers absolut tiefentspannt, sicher und zu jeder Jahreszeit meisterst.

Dein ruhiger Weihnachtsplan: die Checkliste

Eine Woche vor Weihnachten

  • Baumstandort festlegen und Welpengitter testen
  • Ständer sichern und Wasser abdecken
  • Deko auswählen: bruchsicher, keine Fäden, nichts Essbares
  • Rückzugsort einrichten und schon jetzt üben
  • Notdienstnummer notieren und sichtbar aufhängen
  • Eigene Leckerlis und Kauartikel für die Feiertage bereitlegen

Am Tag des Festes

  • Giftige Pflanzen, Kerzen und Schokolade außer Reichweite
  • Gäste kurz einweihen
  • Leckerli-Döschen für Besucher bereitstellen
  • Spaziergänge und Fütterung nach gewohntem Rhythmus
  • Mehrere Ruhepausen einplanen
  • Geschenkpapier sofort entsorgen

Nach dem Fest

  • Nadeln aufsaugen und Reste entsorgen
  • Deko und Geschenke prüfen: nichts Angeknabbertes zurücklassen
  • Welpen beobachten: Wie geht es ihm? Auffälligkeiten? Bei Sorge: Tierarztpraxis kontaktieren
  • Ruhetage einplanen, damit er die vielen Eindrücke verarbeiten kann

Weihnachten mit Welpen: Was dir am Ende wirklich bleibt

Wenn ich zurückblicke, sind es nie die perfekt dekorierten Räume, an die ich mich erinnere. Es sind die stillen Momente: ein Welpe, der auf meinem Schoß einschläft, während im Hintergrund leise Musik läuft und das Gefühl, dass wir gerade zusammen angekommen sind.

Weihnachten mit Welpen muss nicht perfekt sein. Es darf chaotisch sein, mit angeknabbertem Geschenkband, einem Welpen, der zu früh müde wird und Gästen, die erst einmal lernen, wie man ruhig begrüßt. Entscheidend ist, dass du vorbereitet bist, in den wichtigen Punkten sorgfältig bist und deinem Welpen die Ruhe schenkst, die er braucht.

Fasse noch einmal zusammen, was du mitnehmen kannst:

  • Sichere den Baum und die Deko, damit du nicht ständig aufpassen musst.
  • Halte Schokolade und gefährliche Lebensmittel konsequent außer Reichweite.
  • Bereite Gäste vor und gib deinem Welpen einen festen Rückzugsort.
  • Achte auf Anzeichen von Überforderung und plane großzügig Ruhe ein.
  • Hol dir Unterstützung, wenn dir etwas Sorgen macht. Bei gesundheitlichen Fragen ist deine Tierarztpraxis die richtige Adresse, bei anhaltenden Verhaltensproblemen eine qualifizierte Hundetrainerin oder ein qualifizierter Hundetrainer.

Häufige Fragen zu Weihnachten mit Welpen (FAQ)

Darf mein Welpe unter den Weihnachtsbaum?

Am besten nicht unbeaufsichtigt. Ein Welpe, der unter dem Baum liegt, kann Nadeln fressen, an Kabeln knabbern oder Deko herunterreißen. Mit einem Welpengitter und einem sicher befestigten Baum bleibt Weihnachten mit Welpen deutlich entspannter. Beobachte deinen Welpen, und lenke ihn freundlich um, wenn er sich dem Baum zu sehr widmet.

Ist ein echter oder ein künstlicher Weihnachtsbaum besser für Welpen?

Beides hat Vor- und Nachteile. Echte Bäume verlieren Nadeln und haben Wasser im Ständer, künstliche Bäume können Kunststoffteile enthalten, die verschluckt werden können. Wichtiger als die Art ist die Sicherung: stabiler Stand, abgedecktes Wasser, wenig Deko in Welpenhöhe und gute Aufsicht.

Wie viel Schokolade ist für einen Welpen gefährlich?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt vom Kakaoanteil, von der Menge und vom Gewicht deines Welpen ab. Deshalb gilt: Wenn dein Welpe Schokolade gefressen hat, ruf bitte sofort deine Tierarztpraxis oder den Notdienst an und schildere genau, was passiert ist. Warte nicht auf Symptome.

Welche Weihnachtspflanzen sind für Hunde gefährlich?

Zu den bekannten Risikopflanzen zählen unter anderem Weihnachtsstern, Mistel, Stechpalme und Amaryllis. Stelle diese Pflanzen unerreichbar auf oder verzichte in diesem Jahr darauf. Hat dein Welpe an einer Pflanze geknabbert, kontaktiere bitte deine Tierarztpraxis.

Wie gehe ich mit Besuch um, wenn mein Welpe aufgeregt ist?

Informiere Gäste vorab, begrüße ruhig, gib deinem Welpen genug Abstand und biete ihm einen Rückzugsort an. Wenn es ihm zu viel wird, nimm ihn heraus und gönn ihm eine Pause. So bleibt Weihnachten mit Welpen auch mit Gästen entspannt.

Wie erkenne ich, dass mein Welpe überfordert ist?

Typische Hinweise sind Hektik, vermehrtes Beißen, Hecheln, Gähnen, Abwenden oder Unruhe. Diese Zeichen können aber auch andere Ursachen haben. Halten sie an oder wirken sie ungewöhnlich, lass das bitte tierärztlich abklären.

Soll ich meinem Welpen ein Weihnachtsgeschenk machen?

Ja, wenn du magst. Ein sicheres Kauspielzeug, ein Beschäftigungsspielzeug oder ein neues Kuschelplätzchen sind schöne Ideen. Achte darauf, dass es alters- und größengerecht ist, und verteile Geschenke nicht alle auf einmal, damit er nicht überfordert wird.

Wann sollte ich mit meinem Welpen zur Tierärztin oder zum Tierarzt gehen?

Immer dann, wenn du dir Sorgen machst. Das gilt besonders, wenn dein Welpe etwas Gefährliches gefressen hat, wiederholt erbricht, Durchfall bekommt, apathisch wirkt oder sich ungewöhnlich verhält. Auch wenn es Feiertag ist: Der tierärztliche Notdienst ist für solche Fälle da.

Wichtiger Hinweis

Pfotenuniversum bietet allgemeine Informationen, praktische Tipps und persönliche Erfahrungen rund um Hunde und Welpen. Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine tierärztliche oder verhaltenstherapeutische Beratung. Bei anhaltenden, plötzlich auftretenden oder ungewöhnlichen Symptomen sowie bei Sorgen um das Wohlergehen deines Hundes wende dich bitte an deine Tierarztpraxis. Links mit * oder der Kennzeichnung „Werbung“ sind Affiliate-Links: Für dich entstehen keine Mehrkosten.